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Tischtennis: (Deutscher Tischtennis-Bund e.V.)
Eine Nachricht aus dem Portal Freestyle Frankfurt
 
Ochsenhausen wieder obenauf – Gönnern und Bremen Verlierer des Tages

Die TTF Liebherr Ochsenhausen haben durch einen etwas glücklichen 6:3-Sieg im Topspiel gegen den bisherigen Tabellenführer TTC Frickenhausen die Spitzenposition in der Tischtennis-Bundesliga zurückerobert. Im Kampf um die Play-off-Plätze büßten neben dem deutschen Pokalsieger überraschend auch Düsseldorf (5:5 in Tündern) und Gönnern (2:6 in Fulda) Punkte ein, während Würzburg durch ein 6:2 gegen Bremen Boden gutmachen konnte. Die Bremer sind damit im Tabellenkeller der Verlierer des Spieltages, da die Abstiegskonkurrenten Tündern und Fulda-Maberzell punkteten. „Das Spiel hätte auch umgekehrt enden können, doch heute hatten wir das nötige Glück“, gestand TTF-Trainer Anders Johansson nach dem knappen Erfolg im Landesderby und Gipfeltreffen. Fünf seiner sechs Punkte holte Ochsenhausen im fünften Satz – was für starke Nerven der Gastgeber spricht, die darüber hinaus eine ausgeglichene Mannschaftsleistung boten: Nach der wegweisenden 2:0-Führung im Doppel trug jeder Spieler einen Einzelzähler bei. Dmitrij Mazunov bleibt in dieser Saison ungeschlagen, weil seine Niederlage gegen Bojan Tokic nicht mehr in die Wertung kam. Beim Pokalsieger aus Frickenhausen war die Zuverlässigkeit von Spitzenspieler Ma Wenge und von Bojan Tokic diesmal zu wenig, weil dem Schweden Jens Lundquist und Torben Wosik sowie den beiden Doppeln das nötige Quäntchen Glück fehlten. Trainer Qiu Jian Xin war die Enttäuschung über den Ausgang des Derbys anzumerken: „Wir haben gut gespielt und alle haben alles gegeben. Wenn man sieht, wie knapp einige Spiele ausgegangen sind, hätten wir eigentlich einen Punkt verdient gehabt.“ Torben Wosik sprach von einer zwar vermeidbaren Niederlage, die aber „nicht so sehr schmerzt, weil die Konkurrenz auch Punkte gelassen hat.“ Allen voran der TTV RE-BAU Gönnern, der ohne Timo Boll im Hessen-Derby bei Aufsteiger TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell leer ausging. „Wenn wir ohne Timo gegen die hinteren Mannschaften nicht bestehen, dann frage ich mich, ob wir überhaupt Play-offtauglich wären“, sagte TTV-Trainer Helmut Hampl nach dem 2:6. Geärgert hat ihn vor allem die Niederlage des Doppels Baum/Grujic gegen Meng/Schlichter („Nach einer 2:1- Satzführung dürfen sie dieses Spiel nicht mehr verlieren“), Sorgen bereitet Hampl weiter die Form von Patrick Baum: „Er verkrampft zu sehr.“ Der Jugend-Weltmeister kam selbst gegen den monatelang verletzten Meng Qing Yu nicht zum erhofften Sieg. Dennoch werde man den jungen Spielern – Baum und Wu Chih-Chi – auch in den kommenden Wochen ihre Chance geben. Hampl: „Sie müssen sich weiter entwickeln und ich hoffe, dass sie aus den Fehlern lernen.“ Beim siegreichen Gastgeber freute man sich zum einen über eine ausverkaufte Halle mit 1000 Zuschauern, die es vor allem bei den Partien von Jan-Ove Waldner förmlich von den Sitzen riss. „Was der gegen Jörg Roßkopf gespielt hat, war mit das Beste, was ich bisher in der Bundesliga gesehen habe“, meinte TTC-Manager Stefan Frauenholz. Sein Respekt galt natürlich auch der Leistung von Meng Qing Yu: „Was der nach so langer Verletzungspause vollbracht hat, kann man kaum beschreiben. Schon das Doppel hat er fast alleine gewonnen, und weil er sich dabei so gut fühlte, wollte er entgegen unserer Absicht auch noch im Einzel spielen. Sein Mut hat sich gelohnt.“ Mit einer gewissen Erleichterung nahm Frauenholz kurz darauf die Nachricht auf, dass Abstiegskonkurrent TSV Schwalbe Tündern einen Sensationssieg gegen Borussia Düsseldorf knapp verpasst hat. Beim Gesamtstand von 5:4 führte Stefan Feth gegen Nationalspieler Bastian Steger mit 2:0 Sätzen, hatte im vierten Satz (11:13) einen Matchball und unterlag mit 2:3. Aus Sicht der Gastgeber besonders erfreulich waren der Sieg von Youngster Dmitrij Ovtcharov über Christian Süß, der nach zuvor 17 Siegen seine erste Bundesliga- Saisonniederlage kassierte, und der Erfolg von Chen Hongyu über Michael Maze. Die Gäste waren zwar nominell in Bestbesetzung angetreten, allerdings war Süß stark grippegeschwächt an den Start gegangen, und Danny Heister musste trotz unveränderter Achillessehnenprobleme nur deshalb einspringen, weil Ryusuke Sakamoto bei den japanischen Meisterschaften um seine WM-Nominierung kämpft. Trainer Andreas Preuß war daher im Zwiespalt, wie er den letztlich von Bastian Steger geretteten Punktgewinn bewerten sollte: „Im Moment weiß ich nicht, ob ich mich über den vergebenen Sieg ärgern oder über den Last- Minute-Punkt freuen soll. Wir haben hier quasi nur mit zwei Spielern gespielt und standen trotzdem kurz vor einem Erfolg. Für die Play-offs ist der Punkt eingentlich zu wenig, da noch genug schwere Spiele kommen, in denen wir auch nicht mit dem besten Team werden antreten können.“ Verlierer des Spieltages war der Tabellenletzte SV Werder Bremen, dem nicht nur die 2:6- Niederlage bei Meister Müller Würzburger Hofbräu weh tat, sondern auch die Erfolgserlebnisse der Konkurrenz – auch wenn Manager Sascha Greber beteuert, dass „uns die Ergebnisse der anderen Mannschaften nicht interessieren. Wir schauen nur auf uns.“ Und da sah er zumindest vor der Pause einige verpasste Gelegenheiten, ein besseres Resultat zu erzielen. So lag Allan Bentsen gegen Leung Chu-Yan in allen drei verlorenen Sätzen bis kurz vor dem Ende jeweils vorn, und Constantin Cioti konnte gegen Petr Korbel eine 2:0-Satzführung nicht nutzen. Da war es aus Bremer Sicht ein schwacher Trost, dass Mads Sörensen gegen Fan Changmao im fünften Satz aus einem 3:9 ein 11:9 machte. „Im zweiten Durchgang waren wir vorne chancenlos, so dass Würzburgs Sieg in Ordnung geht“, räumte Greber ein und fügte an: „Molin fehlt uns halt schmerzlich.“ Der noch immer am Rücken verletzte Schwede wird erst im nächsten Bremer Spiel – am 26. Februar in Grenzau – wieder dabeisein. Für Zufriedenheit sorgte bei den Würzburgern die Leistungssteigerung von Leung Chu-Yan. Teammanager Martin Hohmann: „Das freut mich für ihn ganz besonders, nachdem es in der Vorrunde nicht so gelaufen war. Aber er hat sehr gut trainiert und das heute auch im Spiel umgesetzt.“ Die Patzer der Play-off-Konkurrenz wollte Trainer Tibor Rozsnyoi nicht überbewerten: „Wir dürfen nur auf uns schauen. Die anderen Ergebnisse helfen uns nichts, wenn wir nicht gut spielen. Aber wenn wir gut spielen, dann haben wir noch alle Chancen“, meinte er auch schon im Hinblick auf die richtungsweisende Auswärtspartie in Grenzau am kommenden Wochenende.

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Artikel vom 17.01.2006, 12:37 Uhr
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